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Geldanlage

Geldanlage

Geld richtig anlegen

Für Anleger gibt es zahlreiche Möglichkeiten, das eigene Kapital zu vermehren. Welche Geldanlage die beste ist, hängt immer von den persönlichen Plänen des Sparers ab. Tagesgeld Festgeld Fonds Bausparen oder Geld in Gold anlegen.

Tagesgeld: Größtmögliche Flexibilität

Tagesgeld: Größtmögliche Flexibilität bei der Verfügbarkeit.

Wenn das Vermögen schnell wieder zur Verfügung stehen soll, ist ein Tagesgeldkonto optimal. Die Banken zahlen einen höheren Zinssatz als auf dem Girokonto und der Anleger kann über sein Geld täglich wieder verfügen, ohne eine Kündigungsfrist einhalten zu müssen. Außerdem gibt es keine Risiken und es fallen keine Servicegebühren an. Die Zinsen werden monatlich oder vierteljährlich ausgezahlt. Tagesgeldzinsen sind meistens variabel. Gibt es bei einer anderen Bank bessere Konditionen, lohnt sich ein Wechsel dorthin. Tagesgeld.

Festgeld: Garantierte Zinsen

Festgeld: Garantierte Zinsen für einen überschaubaren Zeitraum.

Anleger, die einige Monate ihr Geld entbehren können, haben bei einem Festgeld die Möglichkeit, sich für den vereinbarten Zeitraum feste Zinsen zu sichern. Übliche Laufzeiten für Festgelder sind 30, 60 oder 90 Tage. Während der Anlagedauer besteht keine vorzeitige Verfügungsmöglichkeit. Die Festgeldanlage muss in der Regel nicht gekündigt werden, sondern läuft automatisch nach der vereinbarten Laufzeit aus. Alternativ kann das Festgeld aber auch verlängert werden, mit der gleichen Laufzeit, aber den dann angebotenen Zinskonditionen. Es gibt keine Risiken. Festgeld.

Bausparen: Zinsen bekommen

Bausparen: Zinsen bekommen mit der Option für die eigenen vier Wände.

Anleger, die das Ziel verfolgen, sich den Traum vom eigenen Haus zu erfüllen, das Geld dafür aber noch ansparen, können einen Bausparvertrag abschließen. Die Bausparkassen gewähren auf die monatlichen Einzahlungen einen Guthabenszinssatz. Die Bausparsumme wird zu 40 oder 50 Prozent angezahlt. Danach gibt es einen zinsgünstigen Kredit. Alternativ kann auch nur das angesammelte Geld plus Zinsen als Eigenkapital für den Hausbau oder -kauf genutzt werden. Anleger, die unter bestimmten Einkommensgrenzen liegen, erhalten zusätzlich zur Verzinsung noch staatliche Förderung. Bausparen.

Investmentfonds: Wertzuwachs an der Börse sichern

Eine Investition in Börsenwerte oder Rentenpapiere bietet attraktive Chancen auf eine gute Rendite. Die Kurse für Aktien und Renten können sich aber nicht nur in eine Richtung bewegen. Bei einer Anlage in Einzelaktien bestehen damit gleichzeitig Chancen und Risiken. Außerdem sind die Einstiegsbeträge unter Umständen höher als bei anderen Anlagen. Investmentfonds investieren auch in Börsenwerte, verteilen aber das Risiko von möglichen Kursverlusten auf viele Papiere. Sinkt der Kurs einer Aktie, kann das eine andere Aktie wieder ausgleichen. Außerdem können die Wertentwicklungen durch den Aktienanteil im Fonds beeinflusst werden. Mehr Aktien im Fonds bedeuten höhere Renditechancen, aber auch ein größeres Risiko. Der Vorteil von Fonds: Es können schon ab 25 Euro im Monat regelmäßig Fondsanteile gekauft werden.