Festgeld
Festgeld
Beim Festgeld wird eine Anlage höher verzinst als bei Tagesgeld, dafür sind die Mittel über einen vorher festgelegten Zeitraum nicht verfügbar. Diese Anlageform gehört unter den sicheren Sparformen zu denen mit der attraktivsten Rendite.
Die ideale Anlageform für einige Monate bis Jahre
Wer sein Geld in Zeiträumen von etwa sechs bis zwölf Monaten hoch verzinst parken möchte, trifft mit einem Festgeldkonto eine gute Wahl. Der Unterschied zum Tagesgeld liegt darin, dass bei vorfristiger Kündigung eines Festgeldkontos Zinsen vollständig verfallen und möglicherweise noch Bearbeitungsgebühren entstehen. Der Anleger sollte sich also sicher sein, über den vorab vereinbarten Zeitraum das Geld nicht zu benötigen. Es sind auch beim Festgeld sehr kurze Fristen von einem Monat möglich, verschiedene Anbieter erlauben die Vorabfestlegung eines Zeitraumes in Quartalsschritten. Belohnt wird die schlechtere Verfügbarkeit mit wesentlich höheren Zinsen als beim Tagesgeld, grob gerechnet wird beim Festgeld doppelt so viel an Rendite erwirtschaftet.
Was ist beim Festgeld zu beachten?
Zwei Dinge sollte der Anleger im Auge haben: Eine Zinsgutschrift erfolgt auf dem Festgeldkonto zum Ende der Laufzeit oder jährlich. Ein anderer Aspekt ist fast noch wichtiger: Zinsen ändern sich, die Rendite von Tages- und Festgeldern hängt vom Leitzinssatz ab. Ist dieser niedrig, könnten die Zinsen auch wieder steigen, was eine sehr langfristige Anlage unattraktiv macht. Diese Überlegung sollte mit einbezogen werden. Gegenwärtig (Stand: April 2011) sind die Zinsen in der Eurozone auf einem Rekord-Tief, eine Erhöhung ist sehr wahrscheinlich und wurde bereits angedeutet. Daher könnte es klüger sind, sich beim Festgeld nicht an zu lange Laufzeiten zu binden. Bei einer Geldanlage in Festgeld empfiehlt sich ein Festgeldvergleich. Verschiedene Festgeld Anbieter miteinander vergleichen.